C.L.Taylor: Träum was böses

Träum was böses-C.L. Taylor

 Liebes Tagebuch, ich habe ein Geheimnis.
Es zerfrisst mich. Es quält mich.
Und niemand darf es erfahren.
NIEMAND.

Quelle:Klappentext

Der Thriller „Träum was böses“ von C.L. Taylor ist im Juli 2015 im Piper Verlag erschienen. Durch die Geschichte werden wir von der 43-jährigen Susan, genannt Sue, geleitet. Sue ist Mutter der 15-jährigen Charlotte, die seit Wochen im Koma liegt. Auf dem Weg zur Schule wurde Charlotte vom Bus angefahren und trägt schwere Verletzungen davon. Aber war es wirklich ein Unfall, wie es ihr Vater, der Politiker Brian Jackson, immer behauptet? Der letzte Eintrag in Charlottes Tagebuch lautet: „Es bringt mich um, dieses Geheimnis bewahren zu müssen.“ Sue macht sich auf die Suche, um zu erfahren was ihre Tochter so gequält hat und merkt dabei, wie wenig sie aus dem Leben ihrer Tochter weiß. Vom Freund getrennt, mit der besten Freundin zerstritten und die Klassenfahrt für nächtliche Abenteuer im In-Klub von London geschwänzt. Sue kann es kaum glauben und gerät in einen Strudel der Ereignisse. Ihrem Mann erzählt sie jedoch nicht was sie über Charlotte herausgefunden hat, denn auch er gerät ins Visier ihrer Ermittlungen. Im Wechsel mit dem Erzählstrang der Gegenwart lernt der Leser die Vergangenheit von Sue kennen und mit ihr den krankhaft eifersüchtigen Ex-Mann James Evans. Die Erzählung wechselt stetig zwischen Gegenwart und Vergangenheit, so lernt der Leser auch die Vergangenheit von Sue kennen und damit auch den krankhaft eifersüchtigen Ex-Mann James Evants. James ist wie besessen von Sue und scheint ebenfalls dunkle Geheimnisse zu hüten.

Wie ein Spurhund mit der Nase auf dem Boden…

Der Leser wird von Sue auf eine dunkle Reise mitgenommen, die unglaublich fesselnd ist. Es fällt schwer das Buch aus den Händen zu legen, da man es kaum erwarten kann endlich zu erfahren, was wirklich mit Charlotte passiert ist. Der Thriller ist mit einigen Schockmomenten versehen, an Spannung mangelt es definitiv nicht. Ein weiteres Rätsel gibt der zweite Handlungsstrang und die Vergangenheit von Sue mit ihrem Ex-Mann auf. Wie hängen der vermeintliche Unfall von Charlotte und die Vergangenheit ihrer Mutter zusammen? C.L. Taylor hat einen angenehmen Schreibstil, der das flüssige und schnelle Lesen fördert. Gerade gegen Ende des Thrillers, wo des Rätsels Lösung zum Greifen nah ist, hat man das Gefühl sich beim Lesen zu überschlagen, weil es nicht schnell genug gehen kann. Wie ein Spurhund mit der Nase auf dem Boden rennt man dem Ende entgegen und will wissen, welches Geheimnis Charlotte hüten muss. Eine weitere Frage, die sich der Leser stellt: Wie geht es weiter mit Charlotte? Erwacht sie jemals aus dem Koma?

Seid ihr noch auf der Suche nach einem packenden Thriller für kalte Herbsttage? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch!

Kennt Ihr schon den Thriller „Neuntöter“ von Ule Hansen?

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