Kerstin Engel: Ameisen küssen nicht

Ameisen küssen nicht

‘Liebe ist nichts als eine biochemisch produzierte Illusion!’

Isa lebt nur für die Wissenschaft. Gefühlen misstraut die Biologin (Fachgebiet: Ameisen) zutiefst. Primatenforscher Dr. Ben Breitenbach dagegen pflegt sein Image als verwegener Abenteurer und Frauenheld. Als beide für einen wichtigen Forschungspreis nominiert werden, ist der Konkurrenzkampf vorprogrammiert. Auf dem Schiff zur Preisverleihung in Norwegen treffen die Kontrahenten aufeinander. Während Ben sofort erkennt, wer ihm da gegenübersteht, ist Isa völlig ahnungslos. Daraus muss sich doch ein Vorteil ziehen lassen! Ben schmiedet einen Plan: die harte Schale der Frau Professorin knacken, um bei der Preisverleihung an ihr vorbeizuziehen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass er Gefühle entwickeln könnte – und das ausgerechnet für die ‘Ameisenkönigin’. Quelle

 

Der 320 Seiten lange Roman “Ameisen küssen nicht” von Kerstin Engel ist 2014 beim Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen.
Aufmerksam wurde ich auf dieses tolle Buch durch sein ausgefallenes Cover, das viele Frauen schon alleine wegen der Farbe lieben werden.

Prof. Dr. Isabella Werner, von ihren Freunden Isa genannt, ist mit gerade mal 32 Jahren Dozentin an der Uni. Und damit natürlich auch ein Blickfang für einige ihrer männlichen Studenten, die teilweise nur wenige Jahre jünger sind als sie. Isa ist allerdings alles andere als auf der Suche nach einem Mann. Die ehrgeizige Dozentin lebt für ihren Beruf und für ihre Ameisen, umso irritierter ist sie, als sie von einem gut aussehenden Studenten nach der Vorlesung angesprochen wird. Aus Schreck holt sie reflexartig mit der Handkante aus und schlägt ihn zu Boden.

„<< ‘tschuldigung ich wollte Sie nicht … >>, stöhnt der Student mit knappem Atem. << Schon gut, nichts passiert…also, ich meine…mir ist nichts passiert. >>  Sie taxierte den Studenten.“

Als ob das nicht schon genug Chaos wäre, setzt Isa den Studenten ausversehen noch in Brand, nachdem dieser ihr einen Geburtstagskuchen überreicht. Und das soll nicht der letzte Brand sein, der durch Isas Nervosität zustande kommt…

Urkomisch und liebenswert
Kerstin Engel hat mit ihrem Debütroman eine wirklich liebenswerte und urkomische Geschichte mit Suchtfaktor veröffentlicht. Gerade die chaotische Hauptfigur Isa bringt einen immer wieder zum Auflachen. Die Story wird von Seite zu Seite mitreißender, sodass man alles um sich herum vergisst und das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der Schreibstil ist locker und leicht, man findet ohne Probleme in die Geschichte und denkt zum Schluss nur noch: was schon vorbei? Ein leichter Schmöker für gemütliche Stunden auf der Couch oder auch für den Urlaub in der Sonne, unter Palmen.

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