J.R.R Tolkien – Briefe vom Weihnachtsmann

Briefe vom Weihnachtsmann

Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen.
Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol: davon, wie sich auf einmal alle Rentiere losgerissen hatten und wild herumsprangen, wie der Polarbär auf die Spitze des Nordpols kletterte, um die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes zu holen und schließlich durch das Hausdach vom Weihnachtsmann mitten ins Eßzimmer fiel …
Die brummigen Kommentare des Polarbären am Rand der Briefe erhöhen noch zusätzlich den Reiz dieser Ausgabe.
Quelle

Rezension Tolkien

Briefe vom Weihnachtsmann erschien 2005 beim Klett-Cotta Verlag.

Besonders für Kinder ist dieses Buch ein Vergnügen

Wer bei dem Namen Tolkien bisher immer nur an Herr der Ringe oder Der Hobbit dachte, lernt den Autor jetzt mal von einer anderen Seite kennen.
Das Buch Briefe vom Weihnachtsmann ist ein echtes Schmuckstück und sollte, gerade bei Familien mit kleineren Kindern, genauso zu Weihnachten dazugehören wie der Christbaum. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch bzw. die einzelnen Briefe hervorragend zum Vorlesen in der Adventszeit.
In den Briefen erzählt der Weihnachtsmann den 4 Kindern von John Ronald Reuel Tolkien von all den lustigen und aufregenden Dingen, die sich in der Vorweihnachtszeit am Nordpol ereignen. Den ersten Brief schrieb Tolkien alias Weihnachtsmann 1920, als John, der Älteste der Tolkien Kinder, 3 Jahre alt war. Weitere Briefe folgten immer zur Weihnachtszeit im Lauf von 20 Jahren. Die Briefe sind liebevoll und mit viel Herz geschrieben und enden nicht selten mit den Worten „Dein Dich liebender Weihnachtsmann“.

Das Buch enthält aber nicht nur die Briefe des Weihnachtsmannes, sondern auch von ihm gemalte Bilder, die besonders lustige, schöne oder aufregende Situationen veranschaulichen. Die Bilder sind wunderschön und filigran gemalt, natürlich nicht so „perfekt“ wie die professionellen Illustrationen, die wir heutzutage gewohnt sind, aber diese würden auch nicht zu diesem besonderen Buch passen. Die schönen Briefe versüßen Groß und Klein die Weihnachten, auch wenn die Briefe zu Anfang etwas eintönig erscheinen, da sie meist von den Flausen des Polarbären handeln. Alleine die Idee Briefe im Namen des Weihnachtsmanns an seine Kinder zu schicken ist Gold wert und einfach wundervoll.

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3 Antworten auf “J.R.R Tolkien – Briefe vom Weihnachtsmann”

  1. Hallo Andrea,
    ja, „Briefe vom Weihnachtsmann“ ist echt ein schönes Buch und versüßt einem die Vorweihnachtszeit.

    Bin durch Zufall auf Deinen schönen Blog gestoßen und hab gedacht ich connecte mich mal direkt mit Dir. So bleibt man immer auf dem neusten Stand und in Kontakt. 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Welttag des Buches,
    Julia

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  2. Hallo Julia, sehr gern bin ich Deine blogger-Freundin 😉 Leider habe ich meinen Beitrag zum Welttag des Buches etwas spät hochgefahren, aber vielleicht versuchst Du Dein Glück bei der Verlosung! Liebe Grüße und feiere auch schön, Andrea

    Gefällt 1 Person

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