Jennifer L. Armentraut: Obsidian.Schattendunkel

obsidian

Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um „neue Freunde“ zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…Quelle

„Obsidian.Schattendunkel“ erschien 2014 beim Carlsen Verlag.

„Billige Kopie“ oder ernstzunehmende Konkurrenz zu der Twighlight-Reihe?

Monatelang schlich ich in Buchandlungen um dieses Buch herum. Das Cover und der Klappentext hatten es mir angetan. Da ich kein Fan von gebundenen Hardcover-Büchern bin, wollte ich eigentlich warten, bis das Buch endlich als Taschenbuch verfügbar ist. Letzte Woche hielt ich es dann nicht mehr aus und griff zu. Meine Vorfreude und Erwartungen waren groß. Wahrscheinlich zu groß …

Ich hatte schon oft gehört und gelesen, dass die Obsidian-Reihe Twighlight ziemlich nahe kommt und da ich Twighlight regelrecht verschlungen habe, hatte ich die Hoffnung auf eine wenigstens ähnlich romantische und wundervolle Geschichte.
Das „Obsidian“ Twighlight in gewisser Art und Weise sehr nahe kommt, kann ich definitiv bestätigen. Die Ähnlichkeit springt einen regelrecht an, leider aber anders als erwartet. Meiner Meinung nach ist das Handlungsgerüst identisch, teilweise sind sogar prägnante Details identisch. Ich würde sogar so weit gehen, dass ich sage, teilweise wirkte es so, als hätte die Autorin den ersten Twighlight-Teil auseinandergenommen und in anderer Reihenfolge wieder zusammengepuzzelt. Um nicht zu spoilern gehe ich an dieser Stelle nicht ins Detail.
Allerdings, fand ich, dass Jennifer L. Armentraut das Füllen des Gerüsts mit Inhalt  nicht sonderlich geglückt ist. Mir hat die Romantik, das „ohhhh ist das schön“ *Herzchen in den Augen* komplett gefehlt. Die vermeintliche „Lovestory“ (ist es überhaupt eine?) war mir zu kindlich, zu verspielt und sprunghaft. Das Wesen oder sollte ich besser sagen Geheimnis von Daemon, war mir too much und viel zu übertrieben.
Ich fand das Details, das Katy einen Buchblog hat und diesen leidenschaftlich gerne hegt und pflegt, sehr schön. Davon hätte ich mir mehr gewünscht, mehr Details, dass öfter erwähnt wird was sie postet, welche Genres sie liest oder vielleicht sogar den ein oder anderen Buchtitel.

Vielleicht liegt es an meinen hohen Erwartungen, dass ich von dem Buch enttäuscht bin. Auch wenn meine Rezension sehr negativ klingt, schlecht ist das Buch nicht. Es war auch nicht wie bei dem Psychothriller Während Du stirbst, dass ich mich durch das Buch gequält habe oder es mich gelangweilt hat. Ich habe das Buch sogar recht zügig durchgelesen, weil es mich schon interessiert hat, wie es weitergeht und ob nicht vielleicht doch noch romantische Highlights auftauchen.
Leider hat mich das Buch nicht gepackt und es gibt für mich keinen wirklichen Anreiz die Reihe weiterzuverfolgen. Schade.

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