Karin Slaughter: Harter Schnitt

Karin slaughter Harter Schnitt

Manche Schuld verjährt nie

Nach der Geburt ihrer Tochter Emma ist Faith Mitchell vom GBI zurück im Polizeidienst, und ihr Ermittlerinstinkt ist noch immer zuverlässig: Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um Emma kümmern sollte, rast sie von der Arbeit nach Hause und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter – keine Spur … Quelle

„Harter Schnitt“ erschien 2013 beim blanvalet Verlag und gehört zu der Georgia-Reihe von Karin Slaughter.

Und am Ende kam alles ganz anders …

Nachdem ich von dem vorherigen Thriller der Georgia-Reihe nicht ganz so begeistert war, war ich sehr gespannt auf diesen Thriller.
Anders als bei dem Thriller „Letzte Worte“ fiel mir das Lesen hier wieder sehr leicht. Die Sätze ließen sich flüssig weglesen ohne große Stolperei über merkwürdige Worte. Die Wortwahl hat mir sogar an manchen Stellen ausgesprochen gut gefallen und ließ mich das ein oder andere Mal schmunzeln.
Die Ermittlungen rund um das Geschehen des Hauses Mitchell waren vielseitig und abwechslungsreich und spannend, was allerdings dazu führte, dass ziemlich viele Charaktere in dem Thriller auftauchen. Schon nach kurzer Zeit konnte ich mir ein gutes Bild davon machen, was in dem Haus passiert sein könnte und vor allem warum. Doch am Ende war alles ganz anders als erwartet. Das hat mir am Besten gefallen.

Dadurch, dass der Tatort das Haus von Faith Mutter ist, die vor ihrer Pensionierung Captain beim Atlanta Police Department war, spielt auch in diesem Thriller das Privatleben von Faith Mitchell eine große Rolle. Auch das Leben von Sara Linton und Will Trent, rückt wieder ins Rampenlicht. Gegen Ende des Romans findet dann auch noch eine aufkeimende Liebesbeziehung zwischen zwei Protagonisten einen Platz in der Handlung.
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, weil die Ermittlungen echt spannend und abwechslungsreich waren und ich die Charaktere unheimlich gerne mag. In der Reihe stört es mich auch überhaupt nicht, dass die Handlung oft von dem Fall weg, hin zum Privatleben der Ermittler schwenkt.

Da es sinnvoll ist, die Thriller von Karin Slaughter der Reihe nach zu lesen, empfehle ich Euch vorher die Thriller „Tote Augen“ und „Letzte Worte“ aus der Georgia Serie zu lesen.

Ihr wollt wissen, wie es weiter geht mit Sarah Linton, Will Trent und Faith Mitchell?
Dann empfehle ich Euch den Thriller „Bittere Wunden“ von Karin Slaughter.

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