Jutta Maria Herrmann: Schuld bist du

Jutta Maria Herrmann-Schuld bist du

„Schuld bist du!“ – Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist. Quelle

Der Psychothriller „Schuld bist du“ erschien am 1. Juni 2016 beim Droemer Knaur Verlag.
Vielen Dank an Jutta Maria Herrman, die mich auf die Liste der Rezensionsexmplare des Verlags gesetzt hat und natürlich auch an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch dann als Rezensionsexemplar zugesandt hat!

Wie Ihr mittlerweile bestimmt alle wisst, bin ich eigentlich kein Fan von Psychothrillern. Ich mag das „Verwirrspiel“ nicht, das in vielen Psychothrillern auftaucht. Oft werden Träume und Realität vermischt und im, für mich schlimmsten Fall, liest man 450 Seiten des Buches, ist total begeistert und auf Seite 451 heißt es dann „…und er wachte schweißgebadet aus seinem Alptraum auf.“ – Ende der Geschichte. Sowas mag ich nicht.
Nichtsdesto zogen bei mir vor einiger Zeit gleich zwei Psychothriller ein, nämlich „Der Sarg“ von Strobel und „Hotline“ von Jutta Maria Herrmann. Und nachdem ich von dem Psychothriller „Hotline“ mehr als begeistert war, musste ich natürlich auch den neuen Psychothriller der Autorin lesen.

Absolut packend und mitreißend – Spannung pur!

Auch dieses Buch von Jutta Maria Herrmann hat großes Suchtpotenzial und lässt sich kaum aus der Hand legen. Eine weitere Ähnlichkeit zu dem vorhigen Buch „Hotline“ ist die ungeheure Spannung, an manchen Stellen lief es mir eiskalt den Rücken runter. Da die Geschichte so gut und „natürlich“ geschrieben ist, hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, die Szenen selbst zu erleben. Die unterschiedlichen Situationen sowie der Handlungsort Berlin waren sehr real geschildert, so dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte und vor meinem inneren Auge Szenenweise ein Horrorfilm ablief. Ich empfehle Euch, das Buch nicht nachts zu lesen, es sei denn Ihr seid wirklich hart im Nehmen. Ich habe mich jedenfalls an einigen Stellen ziemlich gegruselt.
Der Psychothriller erzählt die Geschichte mehrerer Personen und Schicksale, die eng miteinander verknüpft sind. Neben dem Erzählstrang, der von Jakob handelt, existiert noch ein  weiterer Erzählstrang, der aus der Ich-Perspektive einer Frau geschildert wird. Bis zur Hälfte des Buches bin ich mit großer Spannung hinter Jakob durch Berlin hergehetzt und das Puzzel in meinem Kopf fügte sich langsam aber stetig zusammen. Ich hatte mehrere Theorien, wie das Buch enden könnte und wo sich Anne und Mia befinden könnten. Aber je weiter ich las, desto verworrener und mysteriöser wurde es. Das „Verwirrspiel“ nahm Fahrt auf und ich war mir nicht mehr sicher, ob alle Erlebnisse von Jakob real waren. Die „typischen“ Attribute eines Psychothrillers also.

Für mich war die 1. Hälfte des Buches ein sehr guter und richtig spannender Thriller, den ich kaum noch aus der Hand legen konnte. In der 2. Hälfte des Buches kommt dann deutlich der Psychothriller durch und ich gehe fest davon aus, dass Leser, die Psychothriller mögen, es lieben werden. Mir persönlich war die 2. Hälfte zu verworren und mysteriös, aber das liegt, wie oben bereits erwähnt an mir.
Insgesamt hat mir das Buch trotzdem wirklich gut gefallen, weil es eben so unglaublich spannend war.

 

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