Emma Sternberg: Fünf am Meer

Fünf am Meer

Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...Quelle

Der Roman „Fünf am Meer“ erschien im Mai 2016 beim Heyne Verlag. Vielen Dank an Frau Kreis und das Bloggerportal, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Das Cover war interessanter als die Handlung

Auf den Roman „Fünf am Meer“ wurde ich durch das tolle, farbenfrohe Cover aufmerksam und sah in ihm direkt einen schönen Sommerroman mit viel Herz & Humor. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

Der Leser begleitet in dem Buch die junge Münchnerin Linn, deren Leben sich innerhalb weniger Minuten schlagartig verändert. Eben hatte sie noch einen Verlobten und einen Job im Reisebüro ihrer zukünftigen Schwiegereltern und wenige Stunden später sitzt sie in einem Flugzeug nach New York, um eine Erbschaft anzutreten.
Der Schreibstil von Emma Sternberg hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Die Wortwahl war „flott“ und teilweise umgangssprachlich, das ließ den Roman sehr authentisch erscheinen und hat mir gut gefallen. Nicht so gut fand ich, dass ihr Schreibstil sehr detailreich und beschreibend ist, dadurch zog sich die vermeintliche Handlung ziemlich in die Länge bzw. stagnierte, weil z. B. viele Gedanken von Linn unheimlich ausschmückend geschildert werden. Leider hat mich das oft gelangweilt, sodass ich einige Seiten nur überflogen habe.
Die älteren Leute der Senioren WG waren mir alle sehr sympathisch und auch ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen. Linn war mit teilweise zu nachdenklich, unentschlossen und unsicher, was die Handlung erneut in die Länge zog. Im Großen und Ganzen war aber auch sie sympathisch.
Der Klappentext und die Idee der Geschichte klangen für mich vielversprechend, leider hat die Umsetzung mich enttäuscht. Es gab zu viele Lücken in der Handlung und es ist einfach zu wenig passiert. Die Handlung plätscherte meist vor sich hin. Es gab zwar auch einige interessante und humorvolle Stellen, aber die kamen mir zu kurz.
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Kennt Ihr schon das Buch Nicholas Sparks: The Choice. Bis zum letzten Tag ?

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