Lars Kepler: Flammenkinder

Lars Kepler-Flammenkinder

Sundsvall: In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche wird ein Mädchen ermordet aufgefunden – aufgebahrt auf einer Liege, beide Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Erzieherin brutal erschlagen. Ein anderes Mädchen verschwindet spurlos. Hat sie die Morde begangen? Kommissar Joona Linna ist skeptisch und ermittelt weiter. Dabei gerät er in einen dramatischer Kampf gegen die Zeit, der mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt … Quelle

„Flammenkinder“ erschien im Mai 2014 beim Bastei Lübbe Verlag.

Der Schwedenkrimi „Flammenkinder“ ist bereits das zweite Buch, das ich von dem Autorenduo Lars Kepler lese. Wie immer bei mir, habe ich die Bücher nicht in der korrekten Reihenfolge gelesen. Das ist aber bei der Ermittlungsreihe rund um Joona Linna nicht so schlimm, da die Hintergrundfakten und wichtige persönliche Details immer noch mal aufgegriffen werden in den einzelnen Bänden. Die korrekte Reihenfolge der Ermittlungsreihe findet Ihr hier.

Falls Ihr regelmäßig meine Rezensionen lest, werdet Ihr mit Sicherheit wissen, dass ich von dem Buch „Der Sandmann“ mehr als begeistert war, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Flammenkinder“.
Der Schwedenkrimi hat mehrere Handlungsstränge, die zum Schluss zusammenlaufen, auf den ersten Blick erkennt man den Zusammenhang jedoch nicht. Manche Handlungsstränge waren mir  zu sehr ausgeschmückt und zu wirr geschildert. Generell war das Buch sehr detailliert und hatte für meinen Geschmack zu viele Längen, die die Handlung an einigen Stellen einschlafen ließen. Das Buch hat mich erst auf den letzten 70 Seiten gefesselt und hätte meiner Meinung nach gut um einige Seiten gekürzt werden können.
Gut gefallen hat mir erneut der Charakter Jonna Linna, der sich wie ein Terrier an dem Fall festbeißt und nicht locker lässt, obwohl ihm das dringend von seinen Vorgesetzten empfohlen wird. Auch als Mensch ist mir der Ermittler, dessen persönliche Geschichte im Hintergrund mitspielt, sehr sympathisch. An manchen Stellen ist das Buch auch spannend und knüpfte fast an die Form von „Der Sandmann“ an. Allerdings plätscherte danach die Handlung wieder so vor sich hin.
Insgesamt bin ich leider nicht begeistert von dem Buch und musste mich teilweise dazu zwingen es weiterzulesen.

Kennt Ihr schon das Buch Andreas Izquierdo-Der Club der Traumtänzer ?

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