Michael Robotham: Sag, es tut dir leid

 

Michael Robotham-Sag,es tut dir leid

Als Piper Hadley und ihre Freundin Tash McBain spurlos verschwinden, ahnt niemand, dass sie entführt wurden. Erst nach drei Jahren gelingt Tash die Flucht. Doch sie kommt nie zu Hause an. Dann wird eine Leiche in einem zugefrorenen See entdeckt. Handelt es sich um eines der Mädchen? Der Psychologe Joe O’Loughlin soll helfen, den Täter zu finden. Was er nicht weiß: Piper kauert währenddessen in ihrem Verlies und hofft verzweifelt auf Rettung. Denn der Mann, der sie in seiner Gewalt hat, ist in seinem Wahn zu allem fähig. Quelle

Der Psychothriller „Sag, es tut dir leid“ erschien im November 2014 beim Goldmann Verlag.

Wie auch schon der Thriller Lars Kepler: Flammenkinder konnte mich dieses Buch leider nicht bzw. nur zum Teil fesseln.
Der Psychologe Joe O’Loughlin möchte eigentlich nur ein paar entspannte Tage mit seiner Tocher verbringen, als ihn nach einer Zugfahrt die Polizei empfängt und um seine Mithilfe in einem Fall bittet. Das Buch startet mit einem Mordfall, der mit dem Klappentext und den beiden verschwundenen Mädchen auf den ersten Blick nicht viel gemein hat. Generell fand ich, dass der Einstieg, ziemlich schleppend verläuft. Bis die Handlung fahrt aufnimmt, vergehen schon einige Seiten und da ich es eher kurz und knackig mag, war mir das definitiv zu lahm. Aber auch als die Handlung endlich in Gang kommt, habe ich mich eher gelangweilt. In der ersten Hälfte des Buches ist für mich gefühlt nicht viel passiert und die geringe Ermittlungsarbeit dreht sich im Kreis. Erst in der zweiten Hälfte hatte ich langsam das Gefühl, dass die Ermittlungen voranschreiten und mal was passiert. Der Psychothriller wird in der zweiten Hälfte immer besser und die letzten 100 Seiten sind richtig spannend. Ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
„Sag, es tut dir leid“ ist in zwei Handlungsstränge eingeteilt. Der erste Handlungsstrang schildert die Ermittlungsarbeit der Polizei und Joe O’Loughlin, der zweite Handlungsstrang wird von Piper Hadley erzählt. Der zweite Handlungsstrang hat mir dabei besser gefallen als der Erste.
Als kleine Info: Obwohl das Buch Teil einer Reihe rund um den Psychologen Joe O’Loughlin ist, kann man problemlos zwischendrin einsteigen und braucht kein Vorwissen. Falls Ihr dennoch die Bücher der Reihe nach lesen wollt, findet Ihr hier die korrekte Reihenfolge.

Kennt Ihr schon den Psychothriller Jutta Maria Herrmann: Schuld bist du ?

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