Rainer Würth: Das tote Herz

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Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiß: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er nicht nur das Herz des Fotografen geerbt, sondern auch dessen grausame Neigungen? Dann lernt Kober Solveig Jacobsen kennen, das letzte Opfer des Fotografen, das schwer verletzt überlebt hat. Und er fühlt sich sofort stark zu ihr hingezogen …Quelle

„Das tote Herz“ erschien im September 2016 beim Goldmann Verlag. Vielen Dank an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal, die mir diesen Psychothriller als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Verschenktes Potenzial

Aufmerksam auf diesen Psychothriller wurde ich durch das Cover, das mir sofort ins Auge stach. Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen und klang für mich wirklich vielversprechend. Da der Klappentext noch den Zusatz „Ein Psychothriller mit Anklängen an Stephen King“ enthält, waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Die Thematik hat für mich großes Potenzial für einen richtig spannenden Psychothriller, der einem die Haare zu Berge stehen lässt. Leider hat der Autor dieses Potenzial nicht genutzt. Das Buch ist in drei Teile bzw. Oberkapitel eingeteilt, die folgendermaßen betitelt sind: ICH, ER, SIE. Darauf folgen dann Kapitel, die durchnummeriert sind. In den einzelnen Kapiteln gibt es auch immer wieder Perspektivwechsel, die größtenteils gut nachvollziehbar sind.
Nun kommen wir zum Inhalt. Für mich verrät der Klappentext einfach viel zu viel oder anders gesagt: Das Buch hat einfach zu wenig Content. Die ersten 70-80 Seiten bereiten ganz langsam die eigentliche Handlung des Buches vor. Dann folgt das, was der Klappentext „verspricht“ und als sich langsam Spannung aufgebaut hat, ist das Buch auch schon fast am Ende. Es passiert für mich einfach zu wenig. Böse gesagt: Der letzte Absatz ist das Beste vom ganzen Buch, denn so beginnt für mich ein guter Psychothriller. Leider war es hier das Ende und nicht der Anfang. Sehr schade, auch dieser Thriller hat mich enttäuscht.
Kennt Ihr schon den Psychothriller Hotline von Jutta Maria Herrmann? Das ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack!

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