Donna Leon:Venezianisches Finale

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Skandal in Venedigs Opernhaus ›La Fenice‹: In der Pause vor dem letzten Akt der ›Traviata‹ wird der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe riecht es nach Bittermandel – Zyankali. Ein großer Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetti. Und es scheint, als ob einige Leute allen Grund gehabt hätten, den Maestro unter die Erde zu bringen. Quelle

 „Venezianisches Finale“ erschien 1995 beim Diogenes Verlag.

Da ich die Filme zu den Büchern von Donna Leon und den Fällen von Commissario Brunetti immer sehr unterhaltsam finde, dachte ich mir, ich probier es mal mit den Büchern. Als ich mir dann das erste Buch der Brunetti Reihe gekauft hatte, wurde ich skeptisch, ob mir das Lesen genauso viel Spaß macht, wie die Filme.
Der Schreibstil von Donna Leon hat mir echt gut gefallen und ließ sich flüssig weglesen, allerdings hat mich die Story nicht mitgerissen. Zu Mitte des Buches gab es dann auch ein kurzes Erliegen der eigentlichen Handlung, also der Ermittlungen von Commissario Brunetti, das durch Erzählungen des Privatlebens von Brunetti „gestopft“ wurde. Leider hat mich auch die Figur „Commissario Brunetti“ nicht so in ihren Bann gezogen. Gerade diese Figur und das Zusammenspiel mit den anderen Charakteren ist für mich die Besonderheit dieser Reihe und genau das kommt in diesem Buch einfach überhaupt nicht rüber.

Mir fehlte der Charm und Witz des Miteinanders der Charaktere. Leider konnte mich das erste Buch der Reihe nicht überzeugen, aber vielleicht war auch mein „Bild“ zu vorgefertigt. Ich werde der Reihe auf jeden Fall noch eine Chance geben, denn bei mir ist schon Commissario Brunettis neunzehnter Fall eingezogen. Die Rezension findet Ihr dann in Kürze auf meinem Blog.

Die richtige Reihenfolge der Bücher findet Ihr übrigens hier.

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Ein Gedanke zu “Donna Leon:Venezianisches Finale

  1. Ich selbst sammle die Paperbacks seit Beginn an. Bei mir zieht nächste Woche Teil 20 ein. Meine Begeisterung mag vermutlich daran liegen, dass ich mich ein wenig in Venedig verliebt habe und die Beschreibungen und das dortige Leben und Schlemmen in den Büchern so liebe. Die Fälle sind nämlich zugegebenermaßen nicht immer von gleich guter Qualität. Mit Charakterentwicklung und Vorstellungen der Familie Brunetti steigt aber definitiv der Klamauk und die Situationskomik.

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