Jilliane Hoffman: Cupido

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Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet … Quelle

Der Thriller „Cupido“ erschien 2005 beim Rowohlt Verlag.

Da ich momentan von ziemlich vielen Thrillern total enttäuscht bin und bisher nur Gutes über „Cupido“ gehört habe, wollte ich das Buch nun endlich lesen. Bisher habe ich mich immer vor diesem Buch „gedrückt“, da ich den Klappentext tatsächlich beängstigend finde. Das ist wirklich der Albtraum jeder Frau. Ich befürchtete immer, dass der Thriller viele Schockeffekte einsetzt und mir schlaflose Nächte bereitet. Aber genau darauf habe ich es nun ankommen lassen.

„Cupido“ ist in drei Teile eingeteilt. Der erste Teil handelt von Chloe Larson, einer jungen, hübschen Jura Studentin, die kurz vor ihrem Exam steht und „spielt“ im Jahr 1988. Der Leser lernt die sympathische Chloe kennen und auch ihren Stalker, der vor ihrer Wohnung lauert, kennen. Die ersten Kapitel handeln abwechseln von Chloe und dem Stalker, bis dann beide Handlungsstränge auf böseweise miteinander verbunden werden. Die Vergewaltigung von Chloe wird, zum Glück, nicht bist ins kleinste Detail geschildert, aber die Bemerkungen des Stalkers, der Chloes Leben in-und auswendig kennt, jagten mir kalte Schauer über den Rücken. Die Hauptprotagonistin des ersten Teils überlebt die brutale Vergewaltigung nur um ein Haar. Bevor der zweite Teil des Buches beginnt, erfährt man auszugsartig, wie Chloes Leben nach dieser brutalen Vergewaltigung verläuft. Teil Zwei switcht dann in das Jahr 2000. Zu Beginn konnte ich die Verbindung zwischen Teil 1 und Teil 2 gar nicht herstellen, bis dann nach einigen Seiten der Groschen fiel. Mehr will ich aber auch gar nicht verraten.

Der Schreibstil als auch die Story haben mir wirklich gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in Chloe hineinversetzten, deren Leben durch diese Vergewaltigung völlig verpfuscht ist. Gerade das ließ mir teilweise das Blut in den Adern gefrieren. So was wünscht man niemandem. Die Story ansich war allerdings weniger gruselig, als ich es mir vorgestellt habe. Auch die Schockeffekte blieben größtenteils aus bzw. schlugen anders zu als erwartet. Von schlaflosen Nächten war also keine Spur. Dennoch hat mir der Thriller gut gefallen und ich werde mit Sicherheit die beiden anderen Thriller der Reihe lesen.
Die Reihenfolge der „Cupido-Reihe“ findet Ihr hier.

Kennt Ihr schon den Thriller Rainer Würth: Das tote Herz ?

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