Julia Heaberlin: Mädchentod

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Ich bin das Mädchen aus den Zeitungen.
Ich bin eines seiner Opfer.
Ich bin die, die überlebt hat.

Kurz vor ihrem 17. Geburtstag wurde Tessa Cartwright halb begraben auf einem Feld in Texas gefunden – inmitten menschlicher Gebeine, kaum am Leben und ohne Erinnerung an ihre Entführung. Als einzige Überlebende eines Serienkillers gelangte sie zu zweifelhaftem Ruhm. Ihr Peiniger wurde schließlich gefasst. Knapp zwei Jahrzehnte sind seitdem vergangen – doch plötzlich erhält Tessa verstörende Nachrichten. Nachrichten, die nur vom Täter kommen können. Sitzt ein Unschuldiger in Haft? Will der Mörder sein Werk vollenden? Tessa muss die Wahrheit finden – und schneller sein als der Killer. Quelle

Der Psychothriller erschien im November 2016 beim Goldmann Verlag. An dieser Stelle vielen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugesendet haben.

Der Klappentext dieses Thrillers hat mich direkt angesprochen und ich versprach mir eine packenden, mitreißenden Story. Dementsprechend war ich mal wieder voller Vorfreude und, ich sag es, wie es ist, wurde total enttäuscht.
Der Thriller wechselt kapitelweise die Zeitformen, die einen Kapitel erzählen von den Geschehnissen in Tessas Vergangenheit und handelt größtenteils von den Sitzungen mit ihrem Psychologen, den sie 1995, kurz nach ihrer Entführung, aufsucht. Die anderen Kapitel handeln von Tessas gegenwärtiger Situation, in der sie versucht den verurteilten Mörder zu entlasten und Beweise für seine Unschuld zu finden.
Sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit von Tessa konnten mich nicht fesseln und haben mich streckenweise ziemlich gelangweilt. In den Kapiteln, die die Vergangenheit thematisieren, gibt es häufig wirre Gedankensprünge, die die Handlung in die Länge ziehen. Teilweise führen die Gedankensprünge sogar von der eigentlichen Handlung weg. Auch in der Gegenwart ist es nicht besser, dort ist es Tessas kleine Tochter, die andauernd thematisiert wird und Längen erzeugt. Auch Tessa selbst war mir nicht sonderlich sympathisch.

Leider muss ich wirklich sagen, dass ich mich teilweise durch das Buch gequält habe und immer wieder hoffte, dass es endlich besser wird. Durch die Gedankensprünge und häufigen Themenwechseln in den einzelnen Kapiteln fiel es mir nicht so leicht der Handlung zu folgen. Ein Spannungsaufbau fehlte gänzlich. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, in Teil zwei waren die Längen nicht mehr ganz so präsent und die Handlung nahm langsam Fahrt auf. Dennoch konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Kennt Ihr schon den Thriller Tess Gerritsen: Der Schneeleopard ?

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2 Gedanken zu “Julia Heaberlin: Mädchentod

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