Jenny Hale: Mit dem Schlitten auf Wolke sieben

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Für Carrie kommt die Familie stets zuerst. Doch dann tritt sie kurz vor Weihnachten eine neue Stelle als Kindermädchen an – und muss feststellen, dass nicht jeder das so sieht. Der attraktive Single-Vater Adam jedenfalls lässt sich selten zu Hause blicken. Warum verbringt er nur so wenig Zeit mit seinen Kindern? Carrie will das ändern und nimmt sich vor, den Kindern das schönste Weihnachtsfest überhaupt zu ermöglichen – zusammen mit ihrem Vater Adam. Und dabei verfällt sie nicht nur dem Zauber der Weihnacht … Quelle

Dieser Weihnachtsroman von Jenny Hale erschien im September 2016 beim Bastei Lübbe Verlag.

Da ich im vergangenen Jahr zur Weihnachtszeit den Roman „Winterzauber im Kerzenschein“ von Jenny Hale gelesen habe und total begeistert war, war ich schon ganz gespannt auf den zweiten Roman von ihr.

Das vorherige Buch handelte von Allie, die einen Job als Hausverwalterin annimmt, in diesem Buch dreht sich alles um die Hauptprotagonistin Carrie, die Nanny ist. Die Stories weisen also schon eine gewisse Ähnlichkeit auf. Allerdings stehen bei der Geschichte von „Mit dem Schlitten auf Wolke sieben“ Carrie und ihre Aktivitäten als Nanny komplett im Vordergrund. Die Romantik, die bei „Winterzauber im Kerzenschein“ eine große Rolle spielt, wird in diesem Roman durch Adams Kinder ersetzt. Da Carrie den größten Teil des Tages mit den Kids alleine ist, ist auch die Handlung davon bestimmt. Für mich war es gerade zu Beginn des Buches nicht so interessant zu lesen, wie und was Carrie mit den Kids spielt oder wie sie mit ihnen das Haus schmückt. Das Buch war insgesamt ziemlich „Nannylastig“. Da Adam kaum zu Hause ist, kommt auch nicht wirklich romantische Stimmung auf.
Gut gefallen hat mir, dass Jenny Hale im Verlauf der Handlung die Familie von Adam mit einfließen ließ, dadurch entstand dann endlich eine familiäre und herzliche Stimmung.
Die Hauptprotagonistin Carrie war mir eigentlich recht sympathisch, genervt hat mich allerdings, dass sie alles infrage stellt und sich über alles viel zu viele Gedanken macht. Immer wieder stellt sie ihr Licht unter den Scheffel und macht sich viel zu klein. Allerdings ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken von Carrie authentisch zu schildern, dementsprechend konnte ich mich an gewissen Stellen gut in sie hineinversetzt und habe mit ihr mitgefiebert.

Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen, aber an „Winterzauber im Kerzenschein“ kommt er nicht heran. Meine Rezension zu dem vorherigen Weihnachtsroman von Jenny Hale findet Ihr hier.

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