Stephen King: Finderlohn

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John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen? Quelle

Der Kriminalroman „Finderlohn“ erschien 2015 beim Heyne Verlag.

Da u.a. ein Vorsatz für 2017 von mir war endlich mal ein Buch von Stephen King zu lesen, habe ich mich mal ein bisschen umgesehen und mir diesen Kriminalroman von ihm ausgesucht.

Wer öfter mal auf meinem Blog vorbeischaut wird mittlerweile wissen, dass ein Thriller oder eben auch ein Kriminalroman für mich spannend und fesselnd sein muss. Ich mag es überhaupt nicht, wenn erst mal ellenlang eine Vorgeschichte erzählt wird – so war es leider bei diesem Buch. Fast 300 Seiten lang werden abwechselnd die Charakter Morris Bellamy und Peter Saubers vorgestellt und Einblicke in ihr Leben gegeben. Stephen King hat die „Vorgeschichte“, die in diesem Fall mehr als die Hälfte des Buches einnimmt, durch einen unglaublich guten Schreibstil facettenreich und interessant gestaltet. Da beide Hauptcharaktere den Werken von John Rothstein verfallen sind und nach und nach immer literaturbegeisterter werden, ist „Finderlohn“ eine Liebeserklärung an die Literatur. In die „Vorgeschichte“ sind ganz viele Werke der Weltliteratur eingearbeitet.

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Die „Vorgeschichte“ an sich hat mir eigentlich ganz gut gefallen, sie war nur einfach viel zu lang und es passierte nicht viel. Von Spannung fehlte jede Spur. Die Jagd, die im Klappentext angesprochen wird, beginnt erst um Seite 350 und selbst da ging es mir noch zu schleppend voran. Da ich mich teilweise durch das Buch gequält habe, weil meine Erwartungshaltung eine völlig andere war, habe ich das Buch abgebrochen und nicht zu Ende gelesen.

Kennt Ihr schon den Thriller „Der stille Sammler“ von Becky Masterman?

 

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