Sarah Pinborough: Sie weiß von dir

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Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten.
Beinahe wäre Louisa mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet. Kurz darauf lernt Louisa auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee. Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luisa Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louisa spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer. Quelle

Der Thriller „Sie weiß von dir“ erschien im Januar 2017 beim Rowohlt Verlag.

Vom Klappentext total angefixt, wanderte dieses Buch vor wenigen Tagen in den Einkaufswagen. Zuhause angekommen begann ich direkt mit dem Lesen.
Der Inhalt wird in 3 verschiedene Handlungsstränge eingeteilt, die mit den Überschriften „Louisa“, „Adele“ und „Damals“ versehen sind. Die Handlungsstränge wechseln alle paar Seiten und schildern so die Ereignisse. Der Handlungsstrang „Damals“ hat mir dabei nicht so gut gefallen. Auf den ersten 30 – 40 Seiten konnte ich mir gar keinen Reim darauf machen und hab dann erst nach und nach verstanden, worum es geht. Erst auf den letzten 20 Seiten hat dieser Handlungsstrang einen wirklichen Sinn für mich ergeben.

Bei diesem Buch machte sich bei mir häufiger die Frage breit, ob man es wirklich dem Genre „Thriller“ zuweisen kann. Ganz lange Zeit ist der „Thriller“ für mich einfach nur ein Roman gewesen, die typischen Thriller-Elemente fügten sich dann erst auf den letzten 100 – 150 Seiten ein. Die Handlung enthielt für mich aber auch Streckenweisen ganz große Ähnlichkeit mit einem Psychothriller bzw. nur „Psycho“, Thriller kam dann erst zum Schluss dazu. Gibt es so etwas wie einen Psychoroman? Wenn ja, dann würde ich sagen, dass das ein Psychoroman ist. 😉  Nichtsdestotrotz hat mich das Buch gut unterhalten und gefesselt.

Ein bisschen gestört hat mich teilweise der „Gedankensalat“ von Louisa. Lousia ist an sich ein sympathischer Charakter, aber ihre Gedanken sind immer sehr ausführlich beschrieben und sie macht sich gerne und viele Gedanken. Teilweise musste ich dann ein paar Passagen überspringen, weil es hier und da einfach genervt hat.
Adele war für mich ziemlich lange ein großes Rätsel. Für mich war es nicht so einfach ihre Pläne vorherzusehen oder zu verstehen, was sie genau vorhat. Es tauchten regelmäßig Dinge auf, die mich verwirrten. Das Ende des Buches hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen und rückt die ganze Geschichte in ein anders, für mich negatives Licht. Wenn ich das Ende vorher erahnt hätte, hätte ich das Buch vielleicht sogar abgebrochen, weil es einfach nur abstrus ist.

Kennt Ihr schon das Buch Stephen King: Finderlohn ?

 

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3 Gedanken zu “Sarah Pinborough: Sie weiß von dir

  1. Ach schade, dass du das Buch nicht ganz so toll fandest. Eigentlich mag ich Thriller nicht, aber der Klappentext klang ja sehr interessant! Wobei du ja sagst, dass es erst zum Ende hin Thrillerelemente beinhaltet. Schade! 😬😄 Dann landet es lieber nicht auf der Wunschliste.

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  2. Hmm schwer zu sagen. Also das Ende an sich, wenn ich es einzeln bewerten würde/könnte, bekommt definitiv 0 Sterne, weil es mir absolut nicht gefallen hat. Insgesamt würde ich aber 3 von 5 vergeben, weil die Story mich schon mitgerissen und gefesselt hat.

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