Mats Olsson: Demut

Mats Olsson Demut

Das hatte er sich anders vorgestellt: Harry Svensson, Exreporter einer Stockholmer Zeitung und angehender Kneipenwirt, hat sich in Malmö mit einer Weinhändlerin verabredet – doch aus der gemeinsamen Nacht wird nichts. Ulrika Palmgren überlegt es sich im letzten Moment anders und setzt ihn vor die Tür. Statt speziellen Sex gibt‘s ein lädiertes Ego und eine gebrochene Nase. Als er notdürftig verarztet in sein Hotel zurückkehrt, entdeckt er im Nachbarzimmer, dessen Tür lediglich angelehnt ist, den bekannten Blues-Sänger Tommy Sandell, der seinen Rausch ausschläft – neben ihm die Leiche einer Frau. Die Ermittlungen der Polizei in dem Mordfall wollen nicht so recht vorankommen. Nur eins ist sicher: der Musiker war es nicht. Svensson betreibt derweil seine eigenen Recherchen. Als es wenig später in Göteborg zu einem ähnlichen Fall kommt, ist Harry Svensson sich sicher, dass man es mit einem Serienmörder zu tun hat … Quelle

Der Thriller „Demut“ von Mats Olsson erschien im Februar 2017 beim btb Verlag.Vielen Dank an den btb Verlag und das Bloggerportal, die mir den Thriller als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Da ich schwedische Thriller/Krimiserien unheimlich gerne mag, fühlte ich mich von diesem Buch direkt angesprochen. Zudem erinnerte mich der Klappentext ein wenig an die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson, die ich regelrecht verschlungen habe. Auch beim Lesen fielen mir immer wieder Parallelen auf – Namen, Orte, Berufe – eine Ähnlichkeit ist für mich nicht von der Hand zu weisen. Dementsprechend groß war meine Erwartung und ich hatte die Hoffnung, dass der Thriller von Olsson wenigstens ansatzweise an die Millennium-Trilogie rankommen würde.

Sowohl der Schreibstil als auch das Setting waren sehr angenehm. Das Buch lies sich flüssig weglesen. Allerdings stellte sich relativ schnell ein Gefühl der Langeweile bei mir ein, da die Handlung sehr hauptcharakterlastig ist. Im Vordergrund steht ganz klar der Exreporter Harry Svensson. An sich kein Problem, allerdings wurde für meinen Geschmack der Fokus zu sehr auf sein Leben und seine Person gelegt als auf den Fall und die eigentliche Handlung. Viel zu häufig stagnierte die Handlung und das Leben des Hauptcharakters geriet wieder in den Fokus. Ein wenig Abwechslung brachte da mal ein Perspektivwechsel, durch den der Leser einige Geschehnisse aus Sicht des Täters erfuhr. Da die Handlung auch nach über 200 Seiten einfach nicht in Fahrt kam und mal wieder eine lange Passage über das Leben von Harry Svensson eingeschoben wurde, habe ich das Buch leider abrechen „müssen“. Meine Motivation das Buch zu beenden war mittlerweile kaum noch vorhanden, da es auch keinen Lichtblick gab. Von Spannung war auf den ersten 200 Seiten keine Spur, die Handlung plätscherte nur so vor sich hin. Sehr schade.

Kennt Ihr schonden Thriller Sandra Brown: Sanfte Rache?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s