Sofie Cramer, Sven Ulrich: Ein Tag und eine Nacht

Ein Tag und eine Nacht

Freundschaft überdauert alles. Nur die Liebe nicht.
Während des Kunststudiums waren sie unzertrennlich. Oda und Till gegen den Rest der Welt. Spießig werden kam nicht in Frage. Heiraten erst recht nicht. Aus einer Laune heraus schlossen sie einen Schwur: Sollte einer von ihnen jemals heiraten wollen, hätte der andere 24 Stunden Zeit, die Entscheidung auf den Prüfstand zu stellen – einen Tag und eine Nacht lang. 13 Jahre später ist es soweit: Oda hat den Mann fürs Leben gefunden. Während der Hochzeitsvorbereitungen erinnert sie sich an den Pakt von damals. Sie macht sich auf die Suche – und als sie Till wiedersieht, ist die alte Vertrautheit gleich wieder da. Es knistert sogar zwischen ihnen. Oda ist verwirrt. Und Till muss sich entscheiden: Soll er für seine große Liebe kämpfen? Wo er selbst den Schwur doch schon vor Jahren gebrochen hat … Quelle

Der Roman „Ein Tag und eine Nacht“ erschien 2015 beim Rowohlt Verlag.

Die Geschehnisse des Romans werden aus zwei verschiedenen Perspektiven geschildert, aus der von Oda und aus der von Till. Man erfährt viel über Odas und Tills bisheriges Leben und wie es ihnen nach der Uni ergangen ist. Ein interessantes Buch mit tollem Schreibstil und einigen Überraschungen.

Als ich diesen Roman kaufte, war ich auf der Suche nach einem Buch, das ans Herz geht, das zum Träumen einlädt und bei dem man mit Herzchen in den Augen sagt „ohhhhhh, ist das schön!“ Da mir die Bücher „Wir in drei Worten“ und „Zwei an einem Tag“ unheimlich gut gefallen haben und ich so was in der Art suchte, sagte mir der Klappentext direkt zu.

Beim Lesen stellt sich dann aber heraus, dass dieses Buch nicht das ist, was ich gesucht habe.

„Während des Kunststudiums waren sie unzertrennlich. Oda und Till gegen den Rest der Welt.“

Genau das habe ich eben in dem Roman überhaupt nicht wiedergefunden. Die Zeit des Studiums, als die beiden noch unzertrennlich waren, wird nur ganz kurz auf wenigen Seiten angerissen. Und in der Gegenwart vermitteln die beiden nicht das Bild einen unschlagbaren Teams, das sich blind versteht. Auch die „Vertrautheit“ und das „Knistern“, welches der Klappentext verspricht, ist bei mir nicht wirklich rübergekommen. Mir war das Buch einfach zu viel „Real Life“, zu viele Beziehungsprobleme, Krankheit, Ehekrach & Co. Versteht mich nicht falsch, es ist kein schlechtes Buch, aber es ist auch nichts fürs Herz, das mich dahinschmelzen lässt. Der Klappentext verspricht meiner Meinung nach zu viel, was er nicht hält.

Kennt Ihr schon den Roman Shari Shattuck: Tage wie Salz und Zucker?

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