Sarah Armstrong: Nachts schwimmen

Sarah Armstrong - Nachts schwimmen

Heißt lieben, immer die Wahrheit zu sagen?

Tagsüber kämpft Rachel um das Leben ihrer kranken Mutter, nachts entspannt sie sich beim Schwimmen. Eines Abends ist sie nicht allein. Auch Quinn, der Arzt ihrer Mutter, liebt es, in der Dunkelheit durchs Wasser zu gleiten. Jeden Tag fiebert Rachel nun dem Sonnenuntergang entgegen. Den Momenten, wenn sie nebeneinander ihre Bahnen ziehen, reden und sich näherkommen. Die leidenschaftliche Affäre ist unausweichlich, obwohl sie wissen, dass ihre Gefühle nicht sein dürfen. Denn Quinn ist mit Marianna verheiratet, und die wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind … Quelle

Der Roman „Nachts schwimmen“ von Sarah Armstrong erschien 2015 beim Diana Verlag. Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Diana Verlag, die mir den Roman als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Da mich der Klappentext ansprach, aber nicht zu 100% überzeugen konnte, habe ich mir zu erst die Leseprobe durchgelesen und war von dem angenehmen Schreibstil als auch von dem schönen Setting begeistert. Der Roman ließ sich flüssig und gut lesen. Der Schreibstil war sehr authetisch gehalten, sodass ich mir das Geschriebene bildlich vorstellen konnte und mit der Geschichte verschmolz. An vielen Stellen hat mich die Geschichte so sehr gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin schafft es dem Leser die Gefühle und Emotionen der jeweiligen Charaktere zu vermitteln. Ich konnte mich sehr gut in die Situation aller Beteiligter hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen.

Die Geschichte an sich mag für viele recht langweilig daher kommen, da in dem Buch auch „nicht wirklich viel passiert“. Im Großen und Ganzen geht es in dem Buch hauptsächlich um die Affäre zwischen Rachel und Quinn. Es wird der Verlauf der Affäre geschildert sowie Quinns Leben mit seiner Frau Marianna. Der Fokus wechselt dabei von Kapitel zu Kapitel zwischen der Affäre und dem Eheleben hin und her. Zudem ist das Buch in zwei Teile geteilt, Teil 2 spielt ca. 5 – 6 Jahre nach Teil 1. Die verschiedenen Wendungen, die das Buch nimmt, waren für mich nicht vorhersehbar und machten das ganze noch interessanter. Das Besondere an dem Buch war für mich die Authentizität und Gesamtheit der Geschehnisse. Es wird nicht nur einseitig die Affäre beleuchtet, wie es in vielen anderen Büchern klischeehaft geschieht, sondern auch der Auslöser und vor allem die „Folgen“. Der Roman regt zum Nachdenken und Mitfühlen an.

Mir hat „Nachts schwimmen“ sehr gut gefallen und wird bestimmt nicht das letzte Buch sein, das ich von Sarah Armstrong gelesen habe.

Kennt Ihr Schon den Roman Dani Atkins: Die Nacht schreibt uns neu?

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2 Antworten auf “Sarah Armstrong: Nachts schwimmen”

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