Leonie Lastella: Brausepulverherz

Leonie Lastella - Brausepulverherz

Wenn das Herz kribbelt und bitzelt, wie Brausepulver auf der Zunge… »Brausepulverherz« von Leonie Lastella ist der perfekte Roman für alle, die zwischen Sommer und Ferien, zwischen Zuhause und Woanders, zwischen aufgedreht und gechillt, zwischen verknallt und entliebt die ganz große Liebe suchen.

Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Na ja, von einem »Treffen« kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk. Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig. Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge – so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg – oder? Quelle

Der Roman „Brausepulverherz“ erschien im April 2017 beim Fischerverlag.

Da mich sowohl das wundervolle Cover als auch der Klappentext auf Anhieb ansprachen, war es nur eine Frage der Zeit, bis der Roman von Leonie Lastella bei mir einziehen durfte. Und weil ich seit einigen Jahren eine große Zuneigung zu dem Land, wo die Zitronen blühen, entwickelt habe, ist der Roman eigentlich wie gemacht für mich. Gerade zu Beginn habe ich das Flair, das das Buch versprüht unheimlich genossen und mich nach Italien geträumt – was nicht unbedingt förderlich ist für das große Fernweh, das ich momentan habe.

Zu gerne wäre ich Gast in der Trattoria an der italienischen Riviera und würde mich von Darios Kochkünsten überzeugen lassen. Sowohl Dario als auch Jiara und Milo waren mir von Anfang an sympathisch und sind die perfekten Charaktere für diesen italienischen Sommerroman. Die Handlung vermittelt unheimliches Urlaubsfeeling. Die erste Hälfte des Romans, der immer abwechseln mal aus Jiaras Sicht erzählt und mal aus Milos erzählt wird, hat mir richtig gut gefallen. Ich habe mitgefiebert und stellenweise Gänsehaut bekommen. Ungefähr ab der Mitte zieht sich die Handlung dann aber wie Kaugummi. Mir kam es teilweise wie eine Verzögerungstaktik vor – die Handlung drehte noch eine Schleife und noch eine Schleife und noch eine Schleife, bevor sie dann endlich zum Ende kam. Leider war auch das nicht spektakulär. Wirklich schade, da mir die erste Hälfte des Buches so gut gefallen hat.

Kennt Ihr den Roman „Brausepulverherz“? Wie hat er Euch gefallen?

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