Catharina Junk: Liebe wird aus Mut gemacht

Catharina Junk-Liebe wird aus Mut gemacht

Nie wieder Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden. Nie wieder Hähnchen Estragon. Nie wieder Krankenhaus: Nina darf zurück ins Leben stolpern. Aber sie würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Also lieber die Handbremse anziehen: keine Pläne machen, keinen Spaß haben, nicht verlieben. Schon gar nicht in Erik. Doch zum Leben braucht es Mut – und erst recht für die Liebe. Quelle

Der Roman „Liebe wird aus Mut gemacht“ von Catharina Junk erschien im Mai 2017 beim rowohlt Verlag.

Dieses Buch habe ich bereits im Sommer entdeckt und bin immer wieder unschlüssig drum herum geschlichen, weil ich mich irgendwie nicht durchringen konnte es zu kaufen. Vor ein paar Wochen zog es dann aber doch bei mir ein. Leider muss ich sagen, dass es wohl eine Art Vorahnung war, die mich im Sommer davon abhielt das Buch zu kaufen.

Vom Klappentext angefixt begann ich freudig das Buch zu lesen und hab mich auf der ersten Seite in den Schreibstil der Autorin verliebt. Die Protagonistin Nina, die ganz frisch aus dem Krankenhaus entlassen wurde, schien genau nach meinem Geschmack zu sein, eine freche Kämpfernatur. Allerdings muss ich sagen, je weiter die Handlung fortschritt, desto mehr merkte ich, dass weder die Handlung noch Nina meinem Geschmack entspricht.  Ich hatte mir von dem Buch etwas ganz anders versprochen und dachte, dass die Liebe und der Kennenlernprozess zwischen Nina und Eric im Vordergrund des Romans stehen. Jedoch wird das Buch von ihrer Krankheit überschattet, immer im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wird erzählt, wie bei Nina Leukämie diagnostiziert wurde und sie den Kampf mit der Krankheit gewann. Selbstverständlich ist auch das Leben nach der Erkrankung kein Zuckerschlecken, der Leser erfährt, wie es Nina in den ersten Wochen außerhalb des Krankenhauses ergeht.

Da ich mir etwas ganz anders unter dem Buch vorgestellt hatte, war ich oft drauf und dran es abzubrechen. Für mich wirkte die „Liebesgeschichte“ zwischen Nina und Eric kein bisschen authentisch und gerade von Ninas Seite her recht erzwungen und gestellt. Der Handlungsstrang der Gegenwart war für mich nicht wirklich rund, immer wieder kam es zu wiederholten Handlungsabläufen. Generell wirkte Nina auf mich sehr kindlich, gerade so als hätte sie keine eigene Meinung und würde immer nach anderleuts Pfeife tanzen.

Sehr schade, aber das Buch hat mir nicht gefallen und wenn ich vorher geahnt hätte, in welche Richtung das Buch ungefähr geht, hätte ich es wohl nicht gekauft.

 

 

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